Wir sind auf der Suche nach talentierten Schreiberinnen!
Hast du Lust bei uns mitzuwirken? Schreibe uns noch heute ein Mail an: redaktion[at]lesbianchic.ch
Chantal Genoud [cg] wurde am 5. Juni 1985 in Zürich geboren, besuchte die Handelsschule und ist zurzeit an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich im Studiengang Business Administration eingeschrieben. Sie kletterte schon früh auf Bäume, spielte Fussball und weigerte sich vehement, Kleider anzuziehen. Ihre Anfänge als Lesbe machte sie auch mit 16 als Hardcorebutch bevor sie vor wenigen Jahren zur Femmes Seite wechselte. Sie schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Kommentare. Sie ist vielseitig interessiert, vor allem in Psychologie, Philosophie, Medien, Kommunikation und Wirtschaftsfragen.
Redaktion: Wieso hast du den Blog gegründet?
Chantal: Ich habe schon immer gerne geschrieben, vor allem Berichte und Kommentare und wollte die intrigäre Seite der Lesbenszene auf den Tisch bringen. Meine Absicht ist es, in erster Linie zu unterhalten in, aber auch, Leute zum Denken und Hinterfragen anzuregen.
Redaktion: Was sind deine Themenschwerpunkte?
Chantal: Ich schreibe gerne, was ich als Szenelesbe so alles erlebe, sei es Love & Dating, Parties, aber auch etwas wissenschaftlicher Artikel. Mein grösstes Talent liegt aber im Verfassen von Kollumnen, wo ich völlig frei schreiben darf.
Redaktion: Was ist dein Ziel mit lesbian chic?
Chantal: Ich träume von einem Haufen wilder Lipsticklesben, die den Ton angeben. Mein Ziel wäre es, später auch eigene Parties zu organisieren à la Katzenfutter oder Santa Vagina, von Femmes für Femmes quasi. Ich studiere Wirtschaft und kann mir auch gut vorstellen, später ein kleines Magazin oder eventuell sogar ein Label rauszugeben. Ich bin jedoch nicht nur eine Partylesbe, mir ist es wichtig, den jungen Lesben auch etwas von der Queerbewegung mitzugeben und politisch für mehr Toleranz aktiv zu sein.
Mail an: chantal.genoud[at]lesbianchic.ch
Redaktion: Wieso hast du dich dazu entschieden, bei lesbian chic mitzumachen?
Chantal und ich kennen uns seit vielen Jahren. Ihre Vision, die Lesbenszene aufzurütteln und zu inspirieren gefiel mir schon immer sehr gut. Und ich weiss: Was wir bis jetzt auf diesem Blog gesehen haben, ist erst der Anfang. Im Rahmen von lesbian chic kann ich mit engagierten Frauen zusammen etwas bewegen und gleichzeitig meiner Kreativität freien Lauf lassen.
Redaktion: Was sind deine Themenschwerpunkte?
Bis anhin war ich eher im Hintergrund tätig und habe den Text-Drafts noch eine Prise Witz, Ironie, Scharfzüngigkeit und Sarkasmus verliehen. In Zukunft werde ich mich vor allem den Themen Sex, Dating, Lifestyle & Mode, sowie Party-Rezensionen widmen. Frau darf also gespannt sein…
Redaktion: Was ist dein Ziel mit lesbian chic?
Ich will auf kreative Art und Weise aufrütteln. Unsere Beiträge und Aktionen sollen dazu führen, dass das doch sehr klischeebehaftete Bild von Frauen liebenden Frauen überdacht und revidiert wird. Und zwar nicht nur von der heterosexuell ausgerichteten Gesellschaft, sondern auch innerhalb der Frauen-Szene. Denn wie Manu schon festgehalten hat: Wer Toleranz fordert, darf selber nicht intolerant sein.
Mail an: fabienne.fini[at]lesbianchic.ch
Susanne Umscheid [Susuluzie] wurde am 03. April 1990 geboren. Sie ging in der Nähe
von Frankfurt am Main zur Schule und studiert seit Oktober 2010 Produktdesign an
der Universität Kassel. Bereits in der Grundschule entwickelte sie eine Vorliebe für‘s
kreative Schreiben, die sie immer weiter ausbaute. Zu Schulzeiten wirkte sie bei Projekten
wie „Jugend macht Zeitung“ mit. Seit Januar 2012 schreibt sie für lesbian chic und füllt den
Platz des Blog-Kükens aus.
Redaktion: Wieso hast du dich dazu entschieden, bei lesbian chic mitzumachen?
Irgendwann bin ich durch Zufall auf auf LC gestoßen und hab‘ mich zu eine regelmäßigen
Leserin entwickelt. Immer wieder spielte ich mit dem Gedanken, mich als Schreiberin zu
bewerben, weil mir schreiben, ebenso wie das „sich in ein Thema einarbeiten“, wahnsinnig
Spaß machen. Als dann im Dezember 2011 ein „Wir suchen noch Schreiberlinge“-Post
auftauchte und ich einfach dachte: „Ach was soll‘s, probierst du‘s mal, was hast du zu
verlieren?“ Und nach einem chaotischen Artikel über mein Silvester war ich dann dabei! :)
Redaktion: Was sind deine Themenschwerpunkte?
Beworben habe ich mich für den Bereich Beauty & Lifestyle, weil ich irgendwann diesen
totalen Make-Up-Tick entwickelt habe. Ich muss immer alles ausprobieren und kann an
keiner Parfümerie und an keinem Drogeriemarkt vorbeigehen. Also dachte ich „davon hast
Du Ahnung, darüber schreibst du“. Mittlerweile schreibe ich auch viel über‘s „menschlich
sein“ und über die Klischees, die dadurch entstehen.
Redaktion: Was ist dein Ziel mit lesbian chic?
Unterschiedlicher könnten meine Schreibbereiche wohl kaum sein, der Eine oberflächlich
und trendabhängig, der Andere zum Teil tiefgründig und mehr oder weniger zeitlos. Und
ich will zeigen, dass sich das nicht ausschließt. Dass Frau stilsicher und klischeelos und
lesbisch und vor allem tolerant sein kann. Und das alles zeitgleich, weil ich denke, dass
es an der Zeit ist, eine neue Generation von starken Frauen zu unterstützen, (auch nach
aussen) zu reflektieren und vielleicht zu prägen.
Mail an: susanne.umscheid[at]lesbianchic.ch







8 comments
coolbrands.ch says:
Dec 12, 2011
Super, dass es euch gibt! Coole Beiträge und ich <3 den Stil!
Lavelle Powroznik says:
Oct 18, 2011
Solche Artikel mag ich!
Die Redaktion says:
Dec 7, 2010
Hallo Laura Maria
WordPress ist unser Blog Tool. Damit erstellen wir unseren Blog.
Ich hoffe, deine Frage ist beantwortet.
LauraMaria says:
Dec 6, 2010
Sag mal Chantal und Manuela, bin ich jetzt zuuuuu blond, oder wofür brauch ich das WORD PRESS ? Oder wie funktioniert das beides zusammen, resp. was hat das mit eurer Seite zu tun ?
Würd mi uf ä Antwort froiä. – Liäbi Grüäss vo dä Laura Maria
Die Redaktion says:
Dec 5, 2010
Hallo Pedrino
Wow, vielen Dank für dein Lob! Wir geben unser Bestes!
Pedrino says:
Dec 5, 2010
liebe Frauen von der Redaktion,
bin über den Tagi Online auf Euch gestossen.
Herzliche Gratulation! Die Website ist sowas von zart und bitter und Euer Anliegen mit der Verabschiedung eingefleischter Codes so notwendig, super, dass es Euch gibt.
Vor mehr als 30 Jahren habe ich etwas ähnliches auf der Schwulenseite getan: ich habe das Kontiki aus dem Boden gestampft, damals halt noch ohne elektronische Medien. Später habe ich es der HAZ weitergegeben, wenn ich richtig liege, heisst deren Media noch heute anderschume/Kontiki.
Foren wie das Eure tragen wohl am meisten zu wirklichen Veränderungen in den Liebes- und sonstigen Beziehungen bei. Euer Input ist genial.
Liebe Grüsse, Pedrino
Laura Maria Martini says:
Dec 4, 2010
Hallo zämä. Ich habe mich heute über den Bericht im TAGI gefreut und eure Seite hier gefunden. Sehr schöne Seite mit viel Info. Danke und Küssli vo dä Laura Maria
Stefano Csaszar says:
Dec 4, 2010
Als glücklich verheirateter Hetero finde ich Ihre Lipsticklesben-Idee sehr sympathisch und angenehm reizend. Wenige Misstöne kann ich in der Emphase wie Sie sich artikulieren ausmachen. Darin ist eine Art Wiederspruch festzustellen. Heute ist die Geschlechtsfrage, kurzerhand aus machtpolitischen Gründen Schwarz und Weiss definiert worden. Dies ist so nicht wahr und diese barbarische Bestimmung ist immer mehr Quelle von unsäglichen Schmerz für alle diejenigen, die, ohne ihr Dazutun sich irgendwie anders vorfinden als von der Allgemeinheit erwarten wird. Beim näheren Hinschauen eine ‚technische‘ Definition von Geschlechtern, findet man nicht einmal in der Verfassung: dort ist die Rede u.a. von Schweizern und Schweizerinnen und Basta. Hingegen ist schon lange mehr als klar, dass wenn man beispielsweise das Weiblichste 10 und das Männlichste 1 bezeichnen würde, einen beträchtlichen Teil (3%?) der Menschen sich zwischen 4 und 6 befinden. Dabei sind alle Variationen möglich: Männlich aussehend, weiblich fühlend und umgekehrt, ferner anatomisch hat sich die Gottesnatur eine ganze Reihe von ‚Versionen‘ einfallen lassen. Kurzum Sie sind aus der Sicht der Natur, die wahre Realität mehr als normal. Das Problem liegt eher bei allen denjenigen, die unwissend oder wissend aber bewusst unsensibel ihre konstruierte Wirklichkeit durchsetzen wollen. Ergo drücken Sie sich wie Sie es für richtig halten auch die Lipsticklesben-Idee ist eine herzige aber wohl normale Initiative, weil auch Sie ganz normal sind. Viel Glück und viel Erfolg. Stefano Csaszar, Obfelden