<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>lesbian chiclesbian chic | lesbian chic</title>
	<atom:link href="http://www.lesbianchic.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lesbianchic.ch</link>
	<description>the new attitude</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 17:33:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<div id='fb-root'></div>
					<script type='text/javascript'>
						window.fbAsyncInit = function()
						{
							FB.init({appId: null, status: true, cookie: true, xfbml: true});
						};
						(function()
						{
							var e = document.createElement('script'); e.async = true;
							e.src = document.location.protocol + '//connect.facebook.net/en_US/all.js';
							document.getElementById('fb-root').appendChild(e);
						}());
					</script>	
						<item>
		<title>Brot lädt ein: Istanbul. Der Review</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/16/lesben/ausgang/brot-ladt-ein-istanbul-der-review/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/16/lesben/ausgang/brot-ladt-ein-istanbul-der-review/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[ff]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgang]]></category>
		<category><![CDATA[anne clark]]></category>
		<category><![CDATA[Brot Party]]></category>
		<category><![CDATA[Cabaret]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4459</guid>
		<description><![CDATA[Die Brot-Partys sind ein Garant für verrucht-gute Sausen. Dieses Mal war Istanbul eingeladen. Und wir mittendrin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4355" title="brot istanbul" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/brot-istanbul.jpg" alt="" width="470" height="892" /></p>
<p><strong>Was hatten wir uns auf diese Brot-Sause gefreut – und deshalb im Vorfeld auch einen adäquaten Start in die Party-Nacht zelebriert. Ob sich der Besuch gelohnt hat, wer dort anzutreffen war, und welche crazy Shows es dieses Mal zu bestaunen gab, lest Ihr im Folgenden.<span id="more-4459"></span></strong></p>
<p><strong>Stimmüng</strong></p>
<p>Wer macht die Party? Natürlich das Party-Volk. Und das sollte im Vorfeld schon tüchtig in Stimmung gebracht werden. Deswegen liessen wir an diesem wundervoll schwül-warmen Frühlingsabend schon vor der eigentlichen Sause gebührend die Sekt-Korken gen Sternenhimmel knallen, belästigten unsere Nachbarn mit wummernden elektronischen Bässen und fieberten gebannt der nächsten Edition der legendären Brot-Partyreihe entgegen. Gegen 23:30 Uhr beschlossen wir, uns langsam in die ehrwürdigen Gemächer des Cabarets zu begeben -  und beorderten zwei Chauffeure. Die beiden Herren werden wohl bereits zu diesen frühen Stunden das Highlight ihrer langen Arbeitsschicht erlebt haben: 8 heisse Frauen, die schon auf dem Weg zum Fest der Feste ihre Hüften, wenn auch sitzend, kreisen liessen und freudige Jubelschreie ausstiessen. Das konnte ja heiter werden!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4460" title="frau_zigarette01" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/frau_zigarette01-300x199.jpg" alt="" width="470" height="311" /></p>
<p><strong>In da Clüb</strong></p>
<p>Heiter war ich denn anfangs auch: zu meinem Erstaunen gab es nämlich keine kilometerlange Schlange vor dem Eingang des Cabarets. Gutes Timing, dachte ich mir. Vor allem, als ich die vielen Frauen, die zahlreich erschienen coolen Lesben, das who-is-who der Szene (unter anderem war auch <a href="http://www.anneclarkofficial.com/" target="_blank">Anne Clark</a> inklusive Bodyguard zugegen), die sich im Outdoor-Bereich angeregt miteinander unterhielten, an ihren Zigaretten zogen und ihre Drinks kippten, sah. Als ich dann aber den Club betrat, machte sich ziemliche Ernüchterung breit: Drinnen herrschte nämlich gähnende Leere. Also schnappten wir uns einen ersten Durstlöscher (oder je nachdem –Auslöser), und taten es der Menschenmenge gleich: wir gingen nach draussen, um zu quatschen und unsere Lungen zu ruinieren. Versteht mich nicht falsch, ich fröne diesen beiden Beschäftigungen wirklich äusserst gerne, aber: das ist nicht meine Definition von „Party machen“. In Anlehnung an frühere Veranstaltungen der Bäckerinnen hatte ich mich auf schwitzende und sich ekstatisch bewegende Frauen, die die Tanzfläche rocken, sich völlig verausgaben, hemmungslos miteinander flirten, ihre Körper an aneinander reiben, wilde Zungenküsse austauschen, und sich an den heissen Shows ergötzen und aufgeilen gefreut. Doch dieses Mal: Fehlanzeige.  Auch zu späterer Stunde.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4461" title="TÜRKISCHER KAFFEE" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/TÜRKISCHER-KAFFEE-300x202.jpg" alt="" width="470" height="316" /></p>
<p><strong>C-A-F-F-E-E, trink nicht zu viel Kaffee</strong></p>
<p>Aufgrund der Party-Verweigerungshaltung der Gästinnen sprang der berühmt berüchtigte Funke nämlich nicht über. Wobei der Anlass, das muss an dieser Stelle leider gesagt werden, auch etwas lieblos daherkam: Dekor, das zur Gast-Stadt „Istanbul“ gepasst hätte, wurde ebenso sehnlichst vermisst wie ein allfälliger orientalischer Einfluss auf die Musik. Es fehlte die Liebe zum Detail, zum Unkonventionellen, zum Kreativen, einfach das gewisse Etwas, das die vorherigen Brot-Partys eben ausgemacht hatte. Der Live-Act, ein Mann mit Schnurrbart, war zwar gut und witzig, aber halt nicht wirklich fesselnd oder geschweige denn sexy. Es war mittlerweile gegen 2 Uhr in der Früh, und mein Körper hätte sich am liebsten auf einer Bank entfaltet und in den Schlaf-Modus begeben. Also sagte ich mir: give it a Shot. Wenn ich die Sause dann noch immer besser finde, dann kapituliere ich und geh heim. Das Wässerchen haute dann zwar richtig gut rein, dummerweise hatte er aber auch die ziemlich unangenehme Nebenwirkung, dass mein ganzer Mund voller Kaffee-Satz war. Aus dem hab ich dann aber immerhin mit meiner Zunge herauslesen können, dass es wohl nichts mehr wird mit der Party des Monats. (Learning an die Bar-Frauen: Kaffee-Geschmack im Ex-und-Hopp-Getränk verbreitet zwar eine durchaus interessante Note im Gaumen, diese sollte in Zukunft jedoch auf andere Weise erzeugt werden. Danke.)</p>
<p><strong>Kick ass, ladies!</strong></p>
<p>Jene Kolleginnen, die noch weiter im / vor dem Club weilten, und sich am Folgetag auch noch an das Geschehen erinnern konnten, teilten mir auf Anfrage mit, dass ich nach meinem frühen Abgang absolut nichts verpasst hatte – was ich wirklich schade finde. Ich hätte euch und mir eine verrucht gute Nacht gewünscht. Deswegen hoffe ich wirklich sehr, dass mit der nächsten Brot die „geile-Party-Tradition“ wieder zelebriert wird, die Gästinnen ihren Beitrag dazu leisten, und die Veranstalterinnen sich nicht auf vergangenen Lorbeeren ausruhen. Es wäre schade, wenn die beste Fete, die Zürichs Frauenszene weit und breit zu bieten hat, zu einer belanglosen blabla-und-paff-paff-Veranstaltung verkümmern würde.</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/16/lesben/ausgang/brot-ladt-ein-istanbul-der-review/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/16/lesben/ausgang/brot-ladt-ein-istanbul-der-review/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine alltägliche, unangenehme Situation, in der ich Schluss machen, schreien, streiten, gehen, ausrasten will</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/12/lesben/love-dating/eine-alltagliche-unangenehme-situation-in-der-ich-schluss-machen-schreien-streiten-gehen-ausrasten-will/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/12/lesben/love-dating/eine-alltagliche-unangenehme-situation-in-der-ich-schluss-machen-schreien-streiten-gehen-ausrasten-will/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susuluzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Love & Dating]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[schluss machen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4418</guid>
		<description><![CDATA[Wir lieben sie innigst, unsere Freundinnen. Und doch gibt es manchmal Momente, die uns rasend machen, uns unseren Verstand verlieren und manchmal sogar daran denken lassen, am liebsten alles hinzuschmeissen. Auch die Beziehung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4453" title="eisberg" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/eisberg-300x238.gif" alt="" width="470" height="373" /></p>
<p><strong>Zunächst sei erwähnt: wäre es eine alltägliche, ständig präsente Situation, dann würde all meine Verliebtheit, all meine Zuneigung, all mein Verstand nicht dabei helfen, bei ihr zu bleiben. Als Nächstes sei erwähnt, dass nicht sie an diesen Situationen Schuld ist. Aber nun ohne weitere Entschuldigungen oder Vorwarnungen zu meiner Situation.<span id="more-4418"></span></strong></p>
<p>Zumeist wenn sie und ich mal grade nicht mit einander schreiben, sprechen oder bei einander sind, nutzt mein eigenartiges, inneres Monster die Chance, um meine mentale Bühne zu betreten. Es sieht mich an, mustert mich von Kopf bis Fuss, und sagt nur fünf Worte: „Als ob, Susanne, als ob.“ Was dahinter steht? Ein „Als ob du in der Lage wärst, sie glücklich zu machen“, ein „Als ob du sie nicht früher oder später völlig zerstören wirst“, ein „Als ob du überhaupt in der Lage wärst, dich einem Menschen zu öffnen“, ein „Als ob du lieben könntest“, ein „Als ob du Bindungen ertragen könntest“, ein „Als ob du das WIRKLICH wolltest“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4452" title="Goldener-Kaefig-a24234062" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/Goldener-Kaefig-a24234062-300x200.jpg" alt="" width="470" height="313" /></p>
<p>Am liebsten würde ich sofort schreiend im Kreis herumrennen, mich dezent alkoholisieren, dann feiern gehen, und alles anflirten, was rumläuft. Am liebsten würde ich mir beweisen, dass ich noch frei bin, dass ich nicht gebunden bin, dass ich nicht in einem goldenen Käfig stecke, dass ich noch immer die Kalte bin. Dass ich mich in meinen Eisblock eingefroren hab, um ja niemandem zu nah zu kommen. Dass die Emotionswelten Anderer vor mir sicher sind, und ich, zum Schutz Anderer, nicht frei-emotional „draussen“ rumlaufe.</p>
<p>Und dann sitze ich da, stelle fest und spreche zu mir selbst: „Susanne, du hast aber eben beschlossen, das Risiko einzugehen.“ Und dann wird es meistens noch schlimmer, weil ich mir selbst vorwerfe, dass ich das Glück meines Herzmädchens grobfahrlässig aufs Spiel setze. Und dann will ich gehen. Nach Alaska. Oder Grönland. Oder in die mongolischen Wüsten. Und dann liege ich auf meinem Bett, starre meine Raufasertapete an, und denke „wie zur Hölle komme ich da wieder raus?“. Meistens dreht sich das dann so sehr und so schnell im Kreis, dass ich auf wahnsinnige Ideen komme, die nirgendwo stehen sollten, da ich sonst auf dem schnellsten Wege ein weisses Jäckchen verpasst bekäme. Was tue ich also, anstatt in irgendeiner Form Amok zu laufen?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4451" title="schnabeltier" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/schnabeltier-300x228.jpg" alt="" width="470" height="357" /></p>
<p>Ich betrachte ein Schnabeltierfoto. Okay, bevor jetzt die weissen Jäckchen doch gezückt werden, möchte ich mich erklären: Wie das alles zwischen ihr und mir anfing, aus einer losen „mit-Dir-kann-ich-gut-reden-Bekanntschaft“ heraus, wünschte sie mir eines Abends nach einem Chat „Gute Nacht“ und dann, dass ich was schönes träumen soll. Von Einhörnern oder so. Ich antwortete darauf nur, dass ich mehr so die Schnabeltier-Fraktion sei. Bin ich wirklich. Kein Witz. Warum, fragt Ihr euch? Hallo, sie haben Schnäbel, legen Eier und sind trotzdem Säugetiere! Sie sind die besten Beispiele von „eure Schubladen können mich mal kreuzweise!“.</p>
<p>Jedenfalls am nächsten Tag besuchte ich Facebook und fand auf meiner Pinnwand ein Foto vor. Es zeigte ein Babyschnabeltier, so klein, dass es genau in eine menschliche Handfläche passte. Rein optisch schon ein Overkill an Niedlichkeit. Aber sie hatte nicht nur wahrgenommen, dass ich Team Schnabeltier bin, sondern sich auch noch irgendwie die Mühe gemacht, mir dieses Bild zukommen zu lassen. Und es erinnert mich einfach daran, dass sie mir zuhört, egal, wie verrückt ich bin, und dann auch noch intuitiv aufnimmt, was ich mit meinem verwirrten Wortschwall eigentlich sagen will. Wer wäre ich, von einem Mädchen wegzugehen, das versteht, was ich sagen will, wenn mir die Worte fehlen, und ich trotzdem rede?</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/12/lesben/love-dating/eine-alltagliche-unangenehme-situation-in-der-ich-schluss-machen-schreien-streiten-gehen-ausrasten-will/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/12/lesben/love-dating/eine-alltagliche-unangenehme-situation-in-der-ich-schluss-machen-schreien-streiten-gehen-ausrasten-will/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Alltag gegriffen: Unsinn, den meine Heterofreunde sagen</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/09/lesben/news/aus-dem-alltag-gegriffen-unsinn-den-meine-heterofreunde-sagen/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/09/lesben/news/aus-dem-alltag-gegriffen-unsinn-den-meine-heterofreunde-sagen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susuluzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[shit friends say]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4438</guid>
		<description><![CDATA["Du bist lesbisch? Aber du trägst doch hohe Schuhe!" "Gott, ist das schwul!" "Was tut Ihr Lesben eigentlich miteinander?" Wart Ihr auch schon Zeuginnen solch toller Bemerkungen? Wir nennen das "Shit straight friends say..." - und liefern euch ein paar Beispiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4439" title="sogay" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/sogay.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p><strong>Irgendwie habe ich Heterofreunde, die gelegentlich Sachen sagen, die völlig unsinnig sind.  Ich bin da auch nicht die Einzige, die damit konfrontiert ist. Woher ich das weiss? Es gibt eine Menge Videos, beispielsweise auf Youtube, die sich mit eben diesem Thema beschäftigen. Und frei nach diesem Vorbild möchte ich von meinen Favoriten aus der Kategorie „Shit my straight friends say“ erzählen. Und euch vielleicht ein bisschen ärgern. Oder zum lachen bringen. Aber vor allem: EURE Geschichten dazu lesen!<span id="more-4438"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.lesbianchic.ch/2012/05/09/lesben/news/aus-dem-alltag-gegriffen-unsinn-den-meine-heterofreunde-sagen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>„Echt, ich glaub‘, ich werd‘ auch lesbisch!“</strong></p>
<p>Meine Mitbewohnerin hat derzeit das wahnwitzige Talent, an wirkliche Idioten zu geraten. Ich meine nicht diese „Durchschnitts-ich-sag-mal-was-Blödes“-Idioten, ich meine diese „High-End-komm-wir-gehen-zusammen-aus-und-ich-nehme-eine-andere-vor-deinen-Augen-mit-nach-Hause“-Idioten. Jedenfalls sagte sie an einem Sonntagmorgen, als wir uns in der Küche trafen, eben jenen Satz zu mir. Für mich war es noch viel zu früh, nämlich etwa 14 Uhr, da hab ich noch keine Antworten parat. Also sagte ich nur: „Ja mach mal.“ Was ich eigentlich dachte, aber nicht in der Lage war, auszuformulieren, war: „Ja, mach mal und erzähl‘ mir wie‘s geht! Hast du dich denn entschieden hetero zu sein? Ich konnte mich nicht entscheiden, jetzt fühl‘ ich mich aber irgendwie benachteiligt!“</p>
<p><strong>„Meistens ist ja klar, wer von beiden der Mann ist.“</strong></p>
<p>Eins meiner Mädels sagte während einer Samstagabendkonversation diesen herrlichen Satz. Ich sass da, mein Herzmädchen neben mir, wir tauschten einen kurzen Blick und beschlossen dann, dass es völlig sinnlos sei, einem heterosexuellen, partiell von Roséwein angefochtenem Kopf erklären zu wollen, dass das völliger Schwachsinn ist. Auf dem Heimweg haben wir ziemlich drüber gelacht, und mal wieder festgestellt, dass es eben darum, wenigstens bei ihr und mir, nicht geht. Es ist kein „ich liebe keinen Mann“, es ist ein „ich liebe eine Frau“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4440" title="shutterstock_60914065" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/shutterstock_60914065-300x168.jpg" alt="" width="470" height="263" /></p>
<p><strong>„Beim Sex zwischen zwei Frauen fehlen immer mindestens 20 cm.“</strong></p>
<p>Ja, das war ein Kerl und nein, er gehört nicht wirklich zu meinem Freundeskreis. Er ist nur durch eine Beziehung damit verbunden. Und spätestens seit diesem Satz kommen er und ich nicht mehr auf einen grünen Zweig. Es war Silvesternacht und ich war zu müde, um mit einem Betrunkenen darüber zu diskutieren, dass er als Kerl keinerlei Ahnung vom Sex zwischen Frauen haben könne, dass er kein Recht dazu habe, irgendwas dazu zu sagen, weil er nicht wisse, wie sich Sex als Frau mit einer Frau anfühlt. Oh, ich war WAHNSINNIG wütend.</p>
<p><strong>„&#8230;ist doch schwul. Oh, äh, ich sollte aufhören, dass zu sagen, oder?“</strong></p>
<p>Diesen Satz höre ich gelegentlich von einer guten Freundin. Dazu sei gesagt: sie verwendet es nur in ihrem engsten Freundeskreis und wird jedes Mal rot, wenn sie feststellt, was sie da von sich gegeben hat. Meistens muss ich darüber lachen, weil ich weiss, wie sie es meint und weil ich weiss, dass sie versucht, es sich abzugewöhnen. Aber allein die Tatsache, dass sie es sich mal angewöhnt hat, stimmt mich ein wenig nachdenklich. Unbewusste Verwendung von Sprache kann so schnell homophob sein.</p>
<p><strong>Eine lange, lange Liste&#8230;</strong></p>
<p>Es sind bei weitem nicht die einzigen Sprüche, die ich höre. Und die meisten davon sind unbewusst und hoffentlich kaum ernst gemeint. Oft muss ich darüber lachen, häufig sage ich nichts dazu. Vielleicht, weil ich nicht aufdringlich sein, weil ich niemanden belehren will, weil ich sehr naiv an das Gute im Menschen glaube. Aber eigentlich sollte ich es öfter mal doch tun. Oder anfangen, das gleiche auf Heteroebene zu sagen. Im Sinne von „Wow, ich glaube, ich werde hetero.“ oder auch „&#8230; ist doch hetero!“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und nun zu Euch, Mädels. Welche Sprüche könnt ihr nicht mehr hören?</strong></p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/09/lesben/news/aus-dem-alltag-gegriffen-unsinn-den-meine-heterofreunde-sagen/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/09/lesben/news/aus-dem-alltag-gegriffen-unsinn-den-meine-heterofreunde-sagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Carolin Emcke: Wie wir begehren</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/06/lesben/kultur/carolin-emcke-wie-wir-begehren/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/06/lesben/kultur/carolin-emcke-wie-wir-begehren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[ff]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[carolin emcke]]></category>
		<category><![CDATA[essay]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4423</guid>
		<description><![CDATA[Carolin Emcke, eigentlich Kriegsjournalistin, hat ein Essay darüber verfasst, wie wir begehren. Oder vielmehr: wie sie begehrt. Denn "begehren", das ist etwas ganz Intimes. Etwas ganz Privates.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4424" title="Carolin Emcke in Pakistan. 2001" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/emcke-header-300x195.jpg" alt="" width="470" height="306" /></p>
<p><strong>Carolin Emcke ist eine preisgekrönte Kriegsreporterin. Sie berichtete im Auftrag des Spiegels schon von Schauplätzen wie Afghanistan, Pakistan, Kosovo, oder dem Irak. Von Orten also, wo Gewalt, Tod, Verderben, Verzweiflung und Wut herrschten – oder noch immer den Alltag der dort ansässigen Menschen prägen. Nun hat sie ein hoch gelobtes Essay verfasst. Es handelt von ihrer sexuellen Selbstfindung.<span id="more-4423"></span></strong></p>
<p><strong>Krieg und sexuelle Selbstfindung: wie passt das zusammen?</strong></p>
<p><a href="http://www.carolin-emcke.de/" target="_blank">Carolin Emcke</a> hat bereits einige Bücher publiziert, die ihre Tätigkeit als Kriegsreporterin thematisieren. Sie hat viel gesehen an den verschiedenen Orten, von wo sie berichtet hat. Viel Schlimmes, viel Elend, viel Entsetzen. Was ihr aber am meisten imponierte, und sich durch all ihre Werke wie ein roter Faden zieht, ist die immer wieder beobachtete Sprachlosigkeit. Sprachlosigkeit, die aus Gewalt und Traumatisierung entsteht. Emcke versucht, diese Stille zu überwinden, indem sie Menschen, die verstummt sind, wieder eine Stimme gibt, auf deren Schicksal aufmerksam macht – auch wenn die Welt längst nicht mehr hinschaut. Das geschriebene Wort bietet aber auch der Autorin selbst erst die Möglichkeit, mit dem Erlebten umzugehen, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten, und ihre eigene Sprachlosigkeit über das Gesehene zu überwinden.</p>
<p>Sprachlosigkeit erlebte und verspürte sie aber nicht nur an diesen zahllosen Kriegsschauplätzen, sondern, und sogar in weit grösserem Masse, auch gegenüber sich selbst: als sie nämlich ihr eigenes Begehren entdeckte. Plötzlich waren da Gefühle wie Lust, sexuelles Verlangen. Mit 25 Jahren. Und gegenüber einer Frau.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4425" title="ecke gut" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/ecke-gut-300x168.jpg" alt="" width="470" height="263" /></p>
<p><strong>„Wie wir begehren“</strong></p>
<p>Das Essay „Wie wir begehren“ handelt einerseits vom im Titel enthaltenen „Wir“, von uns Homosexuellen. Sie thematisiert zum Beispiel die Unterdrückung, der wir früher, manchmal auch heute, ausgesetzt waren (sind), oder die noch immer vorherrschenden Unterschiede zwischen der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Schwulen und Lesben: Während „Schwul-Sein“ beinahe wie eine Seuche gefürchtet wurde – und mancherorts noch immer gefürchtet wird – hat die Vorstellung von Frauen liebenden Frauen kaum einmal Angst ausgelöst. Die Autorin begründet dies damit, dass bei Schwulen Sex (und damit verbunden auch eine gewisse Macht) eine grosse Rolle spielt, während Lesben häufig Unlust attestiert wird. Wenn, dann wollen wir ja höchstens kuscheln.</p>
<p>In Zusammenhang mit dem Begehren mag Emcke aber nicht mehr vom „Wir“ sprechen. Denn: Kann das Label „Lesbe“ oder „Homosexuelle“ erklären, wie wir begehren? In den Augen der Autorin nicht. „Begehren“ ist eine Handlung, lebendig, dynamisch, wandelbar. Der Begriff „Lesbe“ hingegen steht für eine Identität, für Frauen liebende Frauen – die aber abgesehen davon, dass sie die gleiche sexuelle Orientierung haben, eigentlich ganz verschieden sind. Natürlich hat diese uns gemeinsame Identität, das „Wir“, das „Lesbisch-Sein“ auch durchwegs positive Aspekte: Unter anderem haben wir es ihr zu verdanken, dass wir kollektiv sichtbar geworden sind, die Gesellschaft uns wahrnimmt und wir uns Rechte erkämpfen konnten, von denen wir vor 40 Jahren nicht zu träumen gewagt hätten. Andererseits presst dieses „Wir“ uns aber auch in eine Schublade und ist Grundlage vieler Klischees. Wie wir begehren ist aber alles andere als generalisierbar, sondern, ganz im Gegenteil, privat und intim. Und deshalb erzählt uns Carolin Emcke ihre ganz persönliche Geschichte, von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, von Begegnungen mit Menschen, die sie noch heute in ihrem Herzen trägt, von Verlusten, die sie erst heute versteht – in wunderschönen und auch zum Nachdenken anregenden Anekdoten aus der Vergangenheit. Sie öffnet sich uns auf wunderbare Weise, offenbart ihre Gefühle, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte. Als Mensch, als Individuum. Dabei hält sie fest: „Ich begehre Frauen. Subjekt, Prädikat, Objekt.“ Und überwindet auf diese Weise ihre ganz eigene Sprachlosigkeit.</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/06/lesben/kultur/carolin-emcke-wie-wir-begehren/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/06/lesben/kultur/carolin-emcke-wie-wir-begehren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erlesene Pride- und CSD Termine 2012</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/05/lesben/ausgang/erlesene-pride-und-csd-termine-2012/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/05/lesben/ausgang/erlesene-pride-und-csd-termine-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 15:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[ff]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgang]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[köln]]></category>
		<category><![CDATA[madrid]]></category>
		<category><![CDATA[Pride]]></category>
		<category><![CDATA[stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4400</guid>
		<description><![CDATA[Bald ist wieder Pride- und CSD-Saison. Wir sagen euch frühzeitig, welche Anlässe Ihr nicht verpassen solltet, und wohin sich eine Reise fernab von Altbekanntem lohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4401" title="pride" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/pride.jpg" alt="" width="470" height="343" /></p>
<p><strong>„Wann wird’s mal wieder richtig CSD?“, mag sich die Eine oder Andere von euch fragen. Nun, auch wir sind langsam aber sicher in Feierlaune, und können die Pride- und CSD-Saison kaum erwarten. Deshalb gibt’s hier eine erlesene Auswahl an Anlässen, die uns in nächster Zeit bevorstehen. Und einen Besuch definitiv wert sind.</strong></p>
<p><strong>Mai / Juni 2012</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4402" title="berlin" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/berlin-300x80.jpg" alt="" width="470" height="125" /></p>
<p><strong><a href="http://www.csd-berlin.de/index.php?" target="_blank">Berlin Pride Festival</a>: 26. Mai bis 24. Juni</strong></p>
<p>In Berlin, ja, da geht alljährlich so einiges: ob Kino, Kunst, Theater, Comedy, Lesung, Sport, Shopping oder Party – alles steht während knapp einem Monat ganz im Zeichen des Pride Festivals. Den Höhepunkt wird wohl aber die CSD Parade, die am 23. Juni von12:30 Uhr bis 16:00 Uhr stattfindet, bilden. Erwartet werden mehr als eine halbe Million Demonstrantinnen und Demonstranten. Danach gibt’s auf der Hauptbühne am Brandenburger Tor verschiedene Reden, und natürlich auch Party, Party, Party.</p>
<p><strong>Juni 2012</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/zürich.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4403" title="zürich" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/zürich.jpg" alt="" width="470" height="414" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.zurichpridefestival.ch/" target="_blank">Zurich Pride Festival</a>: 08. Juni bis 17. Juni</strong></p>
<p>Das diesjährige Zurich Pride Festival steht unter dem Motto „Welcome to Reality“. Dieses soll, zusammen mit der extra dafür gemachten Fotokampagne, einerseits daran erinnern, dass Menschen wie du und ich in gewissen Ländern noch immer wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, unterdrückt, oder gar mit dem Tod bedroht werden. Andererseits nehmen die Anfeindungen gegen unseresgleichen aber auch hierzulande eher zu, so die Organisatoren.</p>
<p>Während der 9-tägigen Festlichkeiten werden wir nicht nur kulinarisch und party-technisch verwöhnt (Festbetrieb ab Freitag, 15. Juni: Turbinenplatz, Party: diverse Clubs), Zürich wartet auch mit diversen kulturellen Veranstaltungen auf. Und natürlich darf auch dieses Jahr das Herzstück des Pride Festivals, der Demonstrationsumzug (am Samstag, 16. Juni) nicht fehlen. Die politischen Reden (unter anderem von der Bundesrätin Simonetta Sommaruga) werden neu übrigens auf dem Werdmühleplatz, wo die Parade endet, gehalten. Zürich hat sich also für eine klare Trennung von Politik und Party entschieden.</p>
<p><strong>Juni / Juli 2012</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4404" title="barcelona" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/barcelona-300x177.jpg" alt="" width="470" height="277" /></p>
<p><strong><a href="http://www.pridebarcelona.org/" target="_blank">Pride Barcelona</a>: 22. Juni bis 01. Juli</strong></p>
<p>Wer Pride, Sandstrand und Meer verbinden möchte, sollte sich mal überlegen, das Fest der Feste in Barcelona zu feiern. Auch hier gibt’s natürlich verschiedenste kulturelle, sportliche und festliche Anlässe, die einen Besuch wert sind. Speziell interessant erscheinen mir der Schönheitsköniginnenwettbewerb „Miss Drag Pride“ unter dem Motto „Let the Bitch Fight begin“ (Samstag, 30. Juni, ab 21:00 Uhr), sowie die „grösste Outdoor-Schaumparty“ (ebenfalls am 30. Juni, ab 22:30 Uhr). Ein weiteres Highlight, die Parade, findet dann am Sonntag, 01. Juli, ab 18:00 Uhr (Warm-Up: ab 16:00 Uhr) statt. Anschliessend feiert die LGBT-Community auf den Strassen weiter. Und zwar bis 02:00 Uhr in der Früh! Davon können wir hier in der Schweiz nur träumen…</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4405" title="london" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/london.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p><strong><a href="http://www.pridelondon.org/" target="_blank">London Pride</a>: 23. Juni bis 08. Juli</strong></p>
<p>In London steigt dieses Jahr nicht nur die Olympiade, sondern auch die – achtung – London (ist ja klar), Euro (oha!) UND WORLD PRIDE (I’m speechless) in einem! 3 for 1!!! Als die Stadt im Jahre 2006 bereits einmal die Euro Pride austragen durfte, organsierte sie ein Festival mit über 100 (!) Darbietungen. Wir dürfen also gespannt sein, was dieses Jahr alles aus dem Hut gezaubert wird, um diese Zahl noch zu toppen. Zur Parade am 07. Juli werden über eine Million Menschen erwartet. Und nach dem Umzug geht die riesengrosse Sause im legendären SOHO-Quartier weiter. Be there or be square!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4407" title="orgullo-pride-madrid-2012" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/orgullo-pride-madrid-2012-216x300.jpg" alt="" width="470" height="653" /></p>
<p><strong><a href="http://www.orgullogaymadrid.com/" target="_blank">Madrid Gay Pride</a>: 27. Juni bis 01. Juli</strong></p>
<p>Madrid gilt als eine der besten Städte weltweit, wenn es darum geht, den CSD gebührend zu feiern. Da die Seite des „Orgullo“, so heisst „Pride“ auf Spanisch, leider nicht auf Englisch angeboten wird (so sind sie, die stolzen Madrilenen), konnte ich nur soviel entziffern: Der Umzug, zu dem über 1.5 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, findet am Samstag, 30. Juni, statt, und führt von der Puerta de Alcalá zur Plaza de España (oder andersrum). Verschiedenste Live-Acts werden sich wohl auch die Ehre geben. Jedenfalls waren in den letzten Jahren schon Geili-Kylie Minogue oder auch sexy Hüftschwinger Ricky Martin zu Gast.</p>
<p><strong>Juli 2012</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4408" title="köln" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/köln-300x84.jpg" alt="" width="470" height="132" /></p>
<p><strong><a href="http://www.csd-cologne.de/" target="_blank">Cologne Pride</a>: 06. Juli bis 08. Juli</strong></p>
<p>Köln ist ja als Gay-Hochburg Deutschlands bekannt. Und deswegen dürfen Pride-Festlichkeiten dort natürlich nicht fehlen. Neben Stars und Sternchen aus der Pop-, Show- und Comedy-Welt rocken auch verschiedene DJs das Wochenende. Die Parade, die aus gegen 120 Mobiles besteht, findet am Sonntag, 08. Juli, ab 14:00 Uhr statt, und lockt jeweils bis zu einer Million Menschen an. Alljährlich werden übrigens auch die besten Fussgruppen und Umzugswagen prämiert. Kreativität wird hier anscheinend GROSS GESCHRIEBEN. Übrigens gibt es auch spezielle Anlässe für Frauen. Unter dem Stichwort „Women Pride“ könnt Ihr ab Ende des Monats Mai auf der Homepage der Cologne Pride alles Wissenswerte dazu erfahren.</p>
<p><strong>Juli / August 2012</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4409" title="stockholm" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/stockholm-300x150.jpg" alt="" width="470" height="235" /></p>
<p><strong><a href="http://www.stockholmpride.org/en/" target="_blank">Stockholm Pride</a>: 31. Juli bis 04. August</strong></p>
<p>Die Pride in Stockholm gilt als grösstes Happening dieser Art in Skandinavien. Da bis dato nur die schwedische Seite aktuelle Informationen liefert, versuch ich mal mit dem allseits beliebten Babelfish an die relevanten Informationen zu gelangen. Also: das Motto lautet „Tillsammans“, zu Deutsch: gemeinsam, zusammen (das wusste ich im Fall auch ohne Hilfe). Das Festival werden verschiedene Musikerinnen und Musiker mit ihren Auftritten beehren. So zum Beispiel Lisa Miskovski (noch nie gehört, aber nett und sympathisch sieht sie aus), Norlie &amp; KKV (so was wie schwedischer Sprechgesang über rockig-elektronischen Beats) und Lena Philipsson (anscheinend eine Ikone der dortigen Gay-Community). Natürlich gibt’s auch weitere kulturelle wie auch politische Anlässe. Die Parade findet wohl am Samstag (Lördag?), 04. August, statt. Erwartet werden gegen eine halbe Million Personen. Skål!</p>
<p style="text-align: center;"> <img class="aligncenter  wp-image-4411" title="G_pride-festival_amsterdam" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/G_pride-festival_amsterdam1-300x225.jpg" alt="" width="470" height="353" /></p>
<p><strong><a href="http://www.amsterdamgaypride.nl/" target="_blank">Amsterdam Gay Pride</a>: 28. Juli bis 05. August</strong></p>
<p>Die Pride in Amsterdam wird damit beworben, eine der lustigsten Veranstaltungen zu sein. Beim Durchforsten der anstehenden Events sind mir dann auch schnell die „Drag Queen Olympics“ vom Freitag, 03. August aufgefallen: In deren Rahmen messen sich die Teilnehmerinnen unter Anderem im Handtaschenwerfen. Das stelle ich mir durchaus sehr amüsant vor. Am gleichen Abend steigen dann auch die ersten offiziellen Parties: ob Outdoor und in den Strassen Amsterdams, oder auch in verschiedenen Clubs. Das Highlight des Wochenendes ist aber auch in dieser Stadt der Umzug vom Samstag, 04. August –  wobei hier keine Wagen auf Strassen herumtuckern, sondern Boote im Gewässer. Daher auch der Name „Canal Parade“. Ich finde: das sollte sich Frau mal ansehen. Und wer am Sonntag noch genügend Energie hat, kann sich an der Pride Closing Party zu Musik verschiedenster DJ’s noch komplett verausgaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Lesbian chic wird aller Voraussicht nach in Zürich und London anzutreffen sein. Ausführliche Berichte über unsere Eindrücke folgen dann zu gegebenem Zeitpunkt. Wenn auch du dem einen oder anderen CSD / der einen oder anderen Pride einen Besuch abstattest, und deine Erlebnissen hier mit uns und den anderen Leserinnen teilen möchtest, dann schick uns deine Ausführungen an <a href="mailto:redaktion@lesbianchic.ch">redaktion[at]lesbianchic.ch</a> .</em></p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/05/lesben/ausgang/erlesene-pride-und-csd-termine-2012/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/05/lesben/ausgang/erlesene-pride-und-csd-termine-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5+1 CSD Stylingstereotypen</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/02/lesben/ausgang/51-csd-stylingstereotypen/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/02/lesben/ausgang/51-csd-stylingstereotypen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 21:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susuluzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgang]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle & Beauty]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[5+1]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[Pride]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4385</guid>
		<description><![CDATA[Bald ist wieder CSD-Zeit, und da treffen so ganz verschiedene Besucherinnen aufeinander. Susuluzie hat sich an einer Typlogisierung versucht. Findest du dich unter ihren 5+1?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4386" title="pride2_sweden_2" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/pride2_sweden_2-300x209.jpg" alt="" width="470" height="327" /></p>
<p><strong>Dieses Wochenende kommt unsere CSD-Termin-Übersicht. Bis dahin habe ich schon mal in Erinnerungen an vergangene CSDs geschwelgt und festgestellt, dass es so ein paar stereotypische Besucherinnen gibt, denen ich mich im folgenden 5+1 widmen werde&#8230;<span id="more-4385"></span></strong></p>
<p><strong>1. Die Dezente</strong></p>
<p>So ist sie: Sie versteht sich als Frauenliebende und versteckt das auch nicht zwingend – aber wirklich erzählen, will sie es auch nicht. Das muss man doch sehen. Hallo, wozu hat Frau denn ein Gaydar? Im CSD-Gewimmel verzichtet sie darauf, sich besonders hervorzuheben. Sie schreit keine Parolen und wirft keine Bonbons. Überhaupt kann Frau hinterher nicht mit Sicherheit sagen, ob die Dezente überhaupt dabei war.</p>
<p>Ihr Vorteil: Sie ist nicht völlig betrunken, passt auf ihre Umgebung auf, und könnte zusammenhängende, sinnvolle Antworten auf Fragen zum CSD geben.</p>
<p>Ihr Nachteil: Sie wird im CSD-Trubel leicht für eine solidarische Hete gehalten.</p>
<p>Das trägt sie: Regenbogenschnürsenkel oder vielleicht ein Armband mit zwei Weiblichkeitsanhängern.</p>
<p>Ihr Satz: „Man kann‘s auch übertreiben&#8230;“</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4387" title="pride nails" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/pride-nails-180x300.jpg" alt="" width="470" height="783" /></p>
<p><strong>2. Die Fesche</strong></p>
<p>So ist sie: Up-To-Date, ohne Frage! Stilsicher weiss die Fesche aktuelle Modetrends mit Szenehinweisen zu kombinieren, um so hübsch von einem Wägelchen zu winken. Denn, ohne Frage, CSD ist sehen und vor allem gesehen werden. Schliesslich ist sie Frau und muss zeigen, was für angesagte Sachen es mit Regenbogenmuster gibt! Sie wirft Bonbons, aber vorsichtig, denn die Fingernägel sind ein Kunstwerk.</p>
<p>Ihr Vorteil: Ihr schwuler BFF hat genug Sekt für einen tollen Tag dabei und sie wird ständig angesprochen, weil sie so weiblich, hübsch und stilvoll betrunken ist. Oh, und sie weiss, welche Farben die Regenbogenflagge hat.</p>
<p>Ihr Nachteil: Sie verlässt das Haus auf GAR KEINEN FALL, wenn sie einen Bad-Hair-Day hat. Oder wenn es regnet. Oder die Schuhe nicht zu ihrer Lidschattenfarbe passen. Oder ihre künstlichen Wimpern nicht richtig halten.</p>
<p>Das trägt sie: Dieses Jahr? Lippentattoos und Lidschatten im Rainbow-Style, dazu ein hübsches, einfarbiges Kleid (Fesche will ja auch nicht übertreiben) und Highheels.</p>
<p>Ihr Satz: „Du weisst schon, dass DAS DA dieses Jahr gar nicht geht?“</p>
<p><strong>3. Die Individuelle</strong></p>
<p>So ist sie: Individuell. Der totale Nicht-Mainstream. Wild wird alles kombiniert, was ihr gefällt, was ihre Gesinnung zeigt, aber nicht zu dämlich aussieht. Und wehe, jemand kombiniert ähnlich oder trägt gar das gleiche Kleidungsstück wie sie. Dann war‘s das mit CSD-Love und die Individuelle wird ganz schnell mal zur CSD-Gegnerin.</p>
<p>Ihr Vorteil: In der Menge glänzt sie durch ihre Indivudualität. Und jede fragt, wo sie bloss DIESES T-Shirt her hat.</p>
<p>Ihr Nachteil: Sie ist ein bisschen zu individuell, um sich mit jemand anderem zu beschäftigen, als ihrem individuellen Gefolge.</p>
<p>Das trägt sie: Jeans und T-Shirt mit Aufdruck (I‘m gay, you‘re gay, she‘s gay, he‘s gay, GAYGAYGAY!/ Gay in the Gay-Way/ Pussy tastes like nom). Und bloss nicht zu viel Regenbogenkram, das tragen ja alle.</p>
<p>Ihr Satz: „Und dann seh ich einfach, dass sie sich mein Shirt nachgekauft hat und wir sind längste Zeit Freundinnen gewesen!“</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4388" title="crazy-gaga-pic_582x404" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/05/crazy-gaga-pic_582x404-300x208.jpg" alt="" width="470" height="326" /></p>
<p><strong>4. Die Übertreiberin</strong></p>
<p>So ist sie: Dabei. Laut, meist ziemlich alkoholisiert, und sie lebt frei nach dem Motto „Viel hilft viel“. Manche haben auch schon behauptet, sie mit einem Kleiderständer aus einem Gay-Shop verwechselt zu haben. Oder mit einem der Paradewägen. Sie singt am aller inbrünstigsten Melissa Etheridges „Like the way I do“. Dabei springt sie rum und bemalt alle, die nicht schnell genug ausweichen können, mit ihrem Regenbogenschminkstift.</p>
<p>Ihr Vorteil: Sie fällt auf.</p>
<p>Ihr Nachteil: Aber nicht unbedingt angenehm.</p>
<p>Das trägt sie: Alles in Regenbogenfarben. Eine Flagge, einen Overall, eine Perücke, Tattoos, Halsketten etc.</p>
<p>Ihr Satz: „I‘m on se right track baby, I was born siiiiisss waaaaaaay!“</p>
<p><strong>5. Die CSD-Gegnerin</strong></p>
<p>So ist sie: Anti, Anti! Sie besucht den CSD nur, um sich über die ganzen Möchtegern-Homos aufzuregen. Sie motzt die ganze Zeit über und kritisiert jede und jeden, die / der auch nur ein Fünkchen Spass hat. CSD ist nicht lustig! Wir werden ununterbrochen diskriminiert und  überhaupt, DAS IST NICHT DIE LOVEPARADE!</p>
<p>Ihr Vorteil: Sie weiss sehr genau, was ein CSD politisch bedeutet. Sie vergisst nicht, dass wir noch weit von einer echten Gleichstellung entfernt sind.</p>
<p>Ihr Nachteil: Sie hat keine Ahnung, dass Zusammenhalt auch durch Feiern und Leben entsteht.</p>
<p>Das trägt sie: Irgendwas. Völlig egal, darum geht es nicht!</p>
<p>Ihr Satz: „Wenn ich diese ganzen Partyhomos sehe, wünsch‘ ich mir hetero zu sein!“</p>
<p><strong>+1 die Demonstrantin</strong></p>
<p>In jedem dieser Stereotype steckt, trotz aller Maskerade, die Demonstrantin. Bei ihr geht es nicht um Kleidung, Social Life oder Alkohol. Sie geht auf die Strasse, ob nun aktiv in CSD-Paraden oder passiv als Zuschauerin, um aufmerksam zu machen. Egal, ob da nun Glitzerwimpern oder Regenbögen im Gesicht kleben: die Demonstrantin ist es, die die gesamte Pride-Kultur am Leben erhält und nährt. Und ehrlicherweise steckt sie in jeder von uns. Gelegentlich muss man ihr einfach vor Augen führen, dass CSDs eigentlich vor allem eins sind: Eine Demonstrationen für uns, unsere Lebensweise, und unsere Rechte.</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/05/02/lesben/ausgang/51-csd-stylingstereotypen/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/05/02/lesben/ausgang/51-csd-stylingstereotypen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beziehungsfragen I</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/29/lesben/love-dating/beziehungsfragen-i/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/29/lesben/love-dating/beziehungsfragen-i/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[ff]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Love & Dating]]></category>
		<category><![CDATA[beziehungsfragen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4376</guid>
		<description><![CDATA[Hast du Fragen rund ums Thema "Beziehung"? Unsere Expertinnen stehen dir mit ihrem enormen Erfahrungsschatz zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4377" title="Business-Woman" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/Business-Woman-300x200.jpg" alt="" width="470" height="313" /></p>
<p><strong>Nun ist es endlich soweit: lesbian chic ist komplett vergeben! Das gab’s echt noch nie. Deswegen fühlen wir uns nun auch dazu berufen, das Thema „Beziehung“ aus der Expertinnen-Perspektive zu beleuchten – und starten die neue Blog-Reihe „Beziehungsfragen“, in der wir Zusendungen unserer Leserinnen kontrovers diskutieren. <span id="more-4376"></span></strong></p>
<p><strong>Beziehungsfrage 1:</strong></p>
<p><strong>Muss ich die Freundinnen und Freunde meiner Freundin mögen?</strong></p>
<p><em>Liebe chice vergebene Lesbe:</em></p>
<p>Natürlich musst du die Freundinnen und Freunde deiner Freundin mögen! Wobei „müssen“ eigentlich der falsche Begriff ist. Denn: wenn du deine Freundin ehrlich liebst, dann liegt es auf der Hand, dass du selbige Gefühle auch für ihren Freundeskreis hegst. Auf platonische Art und Weise, versteht sich. Warum? Weil deine Freundin ein wunderbares Wesen ist, das nur ebensolche um sich herum schart. Sonst würden sie sich ja nicht so gut verstehen. Zudem: Frau stelle sich einmal vor, sie würde die Freundinnen und Freunde der Auserwählten nicht sympathisch finden. Disharmonie-Alarm! Deswegen gilt: für den Fall, dass du nur wenig mit den Liebsten deiner Wundervollen anfangen kannst (das Universum steckt manchmal voller Widersprüche), muss es wohl an dir liegen. Vielleicht spielt zum Beispiel Eifersucht eine Rolle. Geh also tief in dich, schliess die Augen, ruf dir ihre vielen Liebesschwüre, ihre unendlichen Gefühle für dich in Erinnerung, und du wirst nicht nur fähig sein, jene Personen, die ihr nahe stehen, zu akzeptieren, sondern sie auch unglaublich sympathisch finden.</p>
<p><em>Böse chice vergebene Lesbe: </em></p>
<p>Diese Frage ist ganz einfach und mit einem überdimensional grossen NEIN zu beantworten. Weil: Wenn die Freundinnen und Freunde deiner Freundin scheisse sind, dann sind sie scheisse. Dass sie mit deinem Chick – aus welchen Gründen auch immer – befreundet sind, ändert nichts daran. Du bist trotz Beziehung ein eigenständiger Mensch. Mit einer eigenen Meinung. Und einem eigenen Kopf. Und einem eigenen „wer-passt-mir-und-wer-nicht“-Werte-System. Und wenn ihre Leute bei der eingehenden Durchleuchtung anhand der in diesem System definierten Kriterien durchgefallen sind, dann ist das halt einfach so. Und deswegen bleibst du auch dabei. Will heissen: Meinung kundtun, darauf beharren, jede Einladung deines Girls ausschlagen, wenn diese Blöden  dabei sind. Punkt und fertig und basta. Keine Diskussion. Oder, vielleicht, ja, moll, doch eine Diskussion. Aber mit dem Resultat, dass du bei deinem Standpunkt bleibst. Wenn sie ihre ach so tollen Freundinnen und Freunde trotzdem treffen will, dann soll sie das halt machen. Du wirst dich dann einfach anderweitig amüsieren. Und zwar total. Mit deinen Leuten. Die sind nämlich ALLE super. Aber das ist ja wohl klar. Und hier auch gar nicht Thema.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4378" title="small-business-loans-for-women" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/small-business-loans-for-women.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p><strong>Beziehungsfrage 2:</strong></p>
<p><strong>Darf ich meiner Freundin weniger Freiheiten einräumen, als ich für mich selbst einfordere?</strong></p>
<p><em>Liebe chice vergebene Lesbe:</em></p>
<p>Was ist denn das für eine belämmerte Frage? Es liegt doch auf der Hand, dass eine solche Forderung zu Streitigkeiten führen MUSS! Wir fordern Gleichberechtigung von der hiesigen Gesellschaft, leben ebensolche aber nicht in unserer Partnerschaft aus? Das ist schlicht politisch inkorrekt – und alles andere als fair! Solltest du die Umsetzung dieses Anspruchs wirklich in Betracht ziehen, so glaube ich nicht, dass die Gefühle für deine Freundin ehrlich sind und / oder aus tiefstem Herzen kommen. Trifft das zu, und davon gehe ich aus, dann hätte das zur Konsequenz, dass du ihr reinen Wein (mindestens eine Flasche Amarone) einschenken, und eure Verbindung beenden solltest. Alles andere würde sie über kurz oder lang nur ins Unglück stürzen. Und sowieso und überhaupt bin ich der Meinung, dass du, liebe Fragestellerin, es gar nicht verdient hast, geliebt zu werden. Denn der Gedanke, deiner Freundin weniger Rechte einräumen zu wollen als dir selbst, zeugt von purem Egoismus und wahrer Unreife. Es sei dir gewünscht, dass du irgendwann einmal erkennst, was es wirklich bedeutet, zu lieben, und diese schönsten aller Gefühle mit einem Menschen zu teilen. Sollte dir dieses Wunder irgendwann widerfahren, so wirst du an deine Frage zurückdenken und dich dafür in Grund und Boden schämen.</p>
<p><em>Böse chice vergebene Lesbe: </em></p>
<p>Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass die Person, die diese Frage gestellt hat, super-cool und super-sexy und super-geil ist. Also so wie ich. Nicht ganz, natürlich, aber so ähnlich. Und deswegen kann ich dich beruhigen: natürlich darfst du ihr weniger Freiheiten einräumen, als du für dich selbst einforderst. Weil: sie kann ja eigentlich echt froh sein, bist du überhaupt mit ihr zusammen. Normalerweise gehst du nämlich keine Beziehungen ein. Aber bei ihr hast du eine riesengrosse Ausnahme gemacht. Gütigerweise. Weil sich’s für den Moment eigentlich ganz ok anfühlt. Und es weniger stressig ist, als jedes Wochenende ein neues Chick aufreissen zu müssen. Das bedeutet aber nicht, dass du deswegen all deine Freiheiten über Bord zu werfen musst, geschweige denn willst – und das hat sie zu akzeptieren. Der Grund, warum sie nicht die gleichen Rechte hat, liegt auf der Hand: erstens ist sie nicht so unglaublich umwerfend wie du, und zweitens, halloooooooo, ich meine, das ist doch total glasklar! Und muss deswegen auch gar nicht erst ausgeschrieben werden. Das kannst du ihr dann auch genau so erklären, für den Fall, dass sie es wagen sollte, mit dir über diese Sache diskutieren zu wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Brennen dir Beziehungsfragen auf der Zunge, zu denen du Antworten unserer ausgewiesenen Expertinnen wünscht? Dann hau in die Tasten und hinterlass uns hier einen Kommentar. Oder schreib uns auf redaktion[at]lesbianchic.ch.  </strong></p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/04/29/lesben/love-dating/beziehungsfragen-i/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/29/lesben/love-dating/beziehungsfragen-i/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eventguide Mai 2012</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/28/lesben/ausgang/4354/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/28/lesben/ausgang/4354/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 12:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>[ff]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgang]]></category>
		<category><![CDATA[amannda]]></category>
		<category><![CDATA[anklang]]></category>
		<category><![CDATA[austra]]></category>
		<category><![CDATA[bar rossi]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[bern]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Cabaret]]></category>
		<category><![CDATA[escargot]]></category>
		<category><![CDATA[Eventguide]]></category>
		<category><![CDATA[frauenraum]]></category>
		<category><![CDATA[frigay]]></category>
		<category><![CDATA[gay schiff]]></category>
		<category><![CDATA[glitzerhaus]]></category>
		<category><![CDATA[hector fonseca]]></category>
		<category><![CDATA[isola]]></category>
		<category><![CDATA[ladies night]]></category>
		<category><![CDATA[Loft]]></category>
		<category><![CDATA[Luzern]]></category>
		<category><![CDATA[mai]]></category>
		<category><![CDATA[mignon]]></category>
		<category><![CDATA[popshop]]></category>
		<category><![CDATA[queer beats]]></category>
		<category><![CDATA[Queerplanet]]></category>
		<category><![CDATA[steven redant]]></category>
		<category><![CDATA[sylvie's friends]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzleila]]></category>
		<category><![CDATA[volkshaus]]></category>
		<category><![CDATA[White Party]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4354</guid>
		<description><![CDATA[Im Mai gibt's nicht nur endlich wieder Brot (und zwar in Fladen-Form), die Gay-Community wird auch wieder zu tausenden und in weiss ins Volkshaus strömen. Und wer eher auf Live-Musik steht, kommt diesen Monat auch ganz auf ihre Kosten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4367" title="PijamaParty_thumb5" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/PijamaParty_thumb51-300x225.jpg" alt="" width="470" height="353" /></p>
<p><strong>Mit dem Mai kommt nicht nur (endlich) das wundervolle Wetter, sondern auch der eine oder andere geile Event. So viel sei an dieser Stelle verraten: der neue Monat steht ganz im Zeichen von Istanbul, einer Pyjama-Party, der Farbe Weiss, sowie spannenden Konzerten.<span id="more-4354"></span> </strong></p>
<p><strong>Freitag, 04. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml" target="_blank">Flowerpower-Popshop@Frauenraum Bern</a></p>
<p>An diesem Abend sind wir alle Hippies! Schnallt euch also den wallenden Tüllrock um, steckt euch Blumen ins Haar, und lasst die Schuhe zu Hause. Oh, und natürlich immer schön dran denken: Peace, love and unity is all we need. Mit Madame Chapeau und ab 22:00 Uhr. Offen für alle Frauen.</p>
<p><strong>Samstag, 05. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.angels.ch/" target="_blank">White Party@Vokshaus Zürich</a></p>
<p>Kaum zu glauben, aber die White Party der Angels gibt’s bereits seit 1994 (!!!) – und ist von der Schweizer Gay-Partyszene nicht mehr wegzudenken. Dieses Jahr steht sie unter dem Motto „Odyssey“, und wartet nicht nur mit spektakulären DJ’s wie <a href="http://hectorfonseca.com/" target="_blank">Hector Fonseca</a>, <a href="http://stevenredant.podomatic.com/" target="_blank">Steven Redant</a> oder <a href="http://www.glitzerhaus.com/home-5.html" target="_blank">Glitzerhaus</a>, sondern auch mit einem Live-Act, der sich hören und sehen lässt auf: <a href="http://soundcloud.com/amannda" target="_blank">Amannda</a> aus Brasilien. Tickets für diesen einmal mehr sicherlich unvergesslichen Abend gibt’s an diversen Vorverkaufsstellen – oder <a href="http://www.ticketino.com/%28S%28x4jwrlfihytfj455s41r3czl%29%29/Default.aspx?id=28&amp;Genre=0&amp;City=0&amp;Date=&amp;SearchText=white+party&amp;eventid=14638" target="_blank">hier</a> online. Ab 22:00 Uhr.</p>
<p><a href="http://gay.ch/party/details/9748/Isola+Club" target="_blank">Isola@Club en Vogue Basel</a></p>
<p>Auch die Isola-Party schwelgt in der Vergangenheit: Oldies but Goldies sind angesagt! Gemeint sind damit übrigens Sounds der 1980-er und 1990-er. Irgendwie fühl ich mich gerade ziemlich alt. Mit DJ Mary and Friends und ab 22:00 Uhr. Für Gays, Lesbians and Friends.</p>
<p><strong>Sonntag, 06. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.tanzleila.ch/" target="_blank">Tanzleila@EXIL Zürich</a></p>
<p>Nach Standard-Tanz von 19:00 bis 21:00 Uhr können wir uns auf ein sehr spannendes Set von Madame Léa freuen: Sie wird neben Deluxe-Pop nämlich Electro-Swing zum Besten geben. Ab 23:00 versüsst euch dann Miss Brownsugar mit Urban Grooves den Rest der Nacht. Ab 19:00 Uhr. Women only.</p>
<p><strong>Donnerstag, 10. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml" target="_blank">Barometer@Frauenraum Bern</a></p>
<p>Was gibt es Besseres, als mit leckeren elektronischen Häppchen (wie üblich serviert von den DJ’s FRATZ, Dunch und Xylophee) und bei (hoffentlich) frühlingshaft warmen Temperaturen ins Wochenende (ja, das beginnt schon am Donnerstagabend, im Fall)  zu starten? Ab 21:00 Uhr. LesBiSchwul.</p>
<p><strong>Freitag, 11. Mai</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/237415846336477/" target="_blank">Escargot@Kuppel Basel</a></p>
<p>Das wird die Feuertaufe für DJ Tonwerk, der von den Talent-Scouts und Escargot-Machern dazu auserkoren wurde, die Kuppel zu rocken. Und zwar mit gewohnt deepem House. Denn das ist, wofür Escargot steht. Ab 22:00 Uhr.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/343450712370753/" target="_blank">Brot@Cabaret Zürich</a></p>
<p>Willkommen zurück, oh du sehnlichst vermisstes (Fladen-)Brot! Dieses Mal zu Gast: Istanbul! Hoşgeldiniz (oder so) DJ Namosh, DearHead, Eli Verveine und DJ auf Dauerwelle. Ab 23:00 Uhr. Unbedingt früh hingehen!</p>
<p><strong>Samstag, 12. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml" target="_blank">TanzBar@Frauenraum Bern</a></p>
<p>C’est déjà la quatrème édition avec DJ Zardas. Das Thema des Abends ist, aufmerksame Leserinnen werden es bereits bemerkt haben: FRONKREISCH, FRONKREISCH! Und das eine ganze Stunde lang! Was ansonsten passiert: keine Ahnung. Aber, hey, VIVE LA FRANCE! Ab 20:30 Uhr. Für Gays und Lesbians. In einem heterofreundlichen Ambiente.</p>
<p><a href="http://www.party4lesandgay.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=45&amp;Itemid=53" target="_blank">Come together@Marquee Club Zürich</a></p>
<p>Was es wohl diesen Monat Lustiges für Lesben und Schwule über 30 gibt? Nun, ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt: auf der Homepage ist von einem DJ (Cookie mit Namen) die Rede, der eigentlich aktuell mehr mit seinem KAIT (was ist das denn?) unterwegs ist, als hinter den Turntables zu stehen. Da ist nur hoffen, dass er die DJ-Kunst unterdessen nicht verlernt hat. Jedenfalls gehen die Veranstalter der Party davon aus, dass die +30 Besucherinnen und Besucher aufgrund der ausgewählten Club-Beats durch die Partynacht schweben werden. Und wer fliegen will, die / der ist aufgefordert, für eine starke und verrückte Partyenergie zu sorgen. Hört sich irgendwie nach Luftschloss an. Ab 21:00 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.queerplanet.ch/queerplanet/home.html" target="_blank">Queerplanet@Singerhaus Basel</a></p>
<p>DJ Olivier und Taylor Cruz präsentieren euch in dieser Nacht die fettesten der fetten House und Electro House Tracks! Wenn das nicht schlicht und ergreifend <strong>FETT</strong> ist, dann weiss ich also auch nicht. Da Taylor Cruz übrigens Geburtstag feiert (alles Liebe und Gute von unserer Seite) gibt’s auch Shots für alle. Also eigentlich einfach so lange es hat. Deshalb: am besten am Vorabend schon in der Nähe vom Singerhaus campieren, Ladies, um möglichst viele Shots zu ergattern! Ab 23:00 Uhr. Für Gays, Lesbians and Friends.</p>
<p><a href="http://www.altekaserne.com/events-detail/items/queer-beats-zuerich-sexy-frigay.html" target="_blank">Queer Beats@Alte Kaserne Zürich</a></p>
<p>Nach der Absage der Party vom 20. April ist Queer Beats nun wieder am Start. Wie gehabt werden Gaetano, Juiceppe, Ambient P., Pink Lady Deejay, Angy Dee und Mary House, Electro, Urban und Disco zum Besten geben. Die Sause trägt übrigens den Untertitel „Sunglasses Party“. Macht sich sowieso immer gut bei dem gleissenden Licht, das jeweils im Ausgang herrscht. Ab 22:00 Uhr. Und freien Eintritt gibt’s, wenn du dich bis zum 11. Mai per Mail mit Vor– und Nachname unter queer@altekaserne.ch anmeldest. Da hat wohl jemand was gut zu machen.</p>
<p><strong> Mittwoch, 16. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.colors-night.ch/" target="_blank">Ladies Night@Alte Kaserne Zürich</a></p>
<p>Die Ladies Night gibt’s diesen Monat ausnahmsweise an einem Mittwoch. Warum? Weil am Donnerstag Auffahrt ist. Und deswegen ist es eben auch ein Auffahrts-Special. Mit den allmonatlichen Special-DJs und Special-Live Acts. Ab 22:00 Uhr. Tickets gibt’s <a href="http://www.starticket.ch/0showlist.asp?Language=D&amp;txtSearch=ladies+night+&amp;suchen.x=0&amp;suchen.y=0&amp;fulltextHidden=1" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Freitag, 18. Mai</strong></p>
<p><a href="http://frigaynight.ch/" target="_blank">Frigay Night@The Loft Luzern</a></p>
<p>Kein Special in der Loft, sondern party as usual. Ab 22:00 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.altekaserne.com/events-detail/items/queer-beats-zuerich-sexy-frigay.html" target="_blank">Queer Beats@Alte Kaserne Zürich</a></p>
<p>Alles wie gehabt – abgesehen vom Motto. Das lautet dieses Mal nämlich „Red Party“. Die Frauen könnten also zum Beispiel als Rotkäppchen auftauchen. Ab 22:00 Uhr.</p>
<p><strong>Samstag, 19. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml">Mignon@Frauenraum Bern</a></p>
<p>Der einen oder Anderen von euch ist <a href="http://www.mignonmusic.com/" target="_blank">Mignon</a> vielleicht in Zusammenhang mit Peaches, mit der sie 2001 auf Tour war, ein Begriff. Und wer Zeugin ihrer Auftritte gewesen ist, weiss, dass sie euch auch im Frauenraum nicht nur mit ihrem musikalischen Mix aus Rock&#8217;n'Roll, Punk, Metal, Electronica und Pop, sondern auch mit ihrer Live-Performance umhauen wird. Ab 21:00 Uhr. Anschliessend Rock-Disco mit Djane Audophil.</p>
<p><strong>Donnerstag, 24. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/sylviesfriends/shows" target="_blank">Sylvie’s Friends@Bar Rossi Zürich</a></p>
<p>Im März hatten wir über Sylvie&#8217;s Friends berichtet (den Artikel gibt&#8217;s <a href="http://www.lesbianchic.ch/2012/03/11/lesben/kultur/sylvies-friends/" target="_blank">hier</a>) &#8211; und versprochen, euch über zukünftige Konzerte auf dem Laufenden zu halten. An diesem Abend habt Ihr nun wieder die Möglichkeit, den sanften, aber auch sehr leidenschaftlichen Klängen der Band zu lauschen. Ab 21:00 Uhr.</p>
<p><strong>Samstag, 26. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml" target="_blank">Anklang Pyjama Party@Frauenraum Bern</a></p>
<p>Das ist ja geil: Hier kommt nur rein, wer sich strikt an den Dresscode hält – wobei zu hoffen ist, dass sich viele sexy Frauen in Négligés statt in den biederen Schlafanzug schmeissen. Liebe Frauen, strömt also gebührend in den Frauenraum, macht ihn zu eurem ganz persönlichen Himmelbett, und hüpft darauf herum zu Musik von Hanni&amp;Nanni sowie Justus&amp;Jonas. Eines sei an dieser Stelle versprochen: Das wird die Pyjama-Party eures Lebens. Und ans Schlafen wird keine von euch auch nur einen Bruchteil einer Sekunde lang denken. Für Lesbischwule und ihre heterosexuellen Mitgehängsel. Ab 23:00 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.zsg.ch/de_gay-schiff.html" target="_blank">Gay Schiff@Zürichsee</a></p>
<p>An Pfingsten geht’s auch auf See am Ringsten. Auf dem Oberdeck werden dem lesbischwulem Publikum kulinarische Köstlichkeiten serviert, deren Kalorien Ihr euch danach im Unterdeck zu Klängen eines „bekannten Szene-DJ’s“ gleich wieder von der Hüfte tanzen könnt. Von 19:05 Uhr bis 22:45 Uhr und zum Preis von CHF 34.00.-. Reservationsmöglichkeiten sind auf der Homepage vorhanden. Für Lesben und Schwule.</p>
<p><strong>Donnerstag, 31. Mai</strong></p>
<p><a href="http://www.frauenraum.ch/reitschule/frauenag/veranstaltung.shtml" target="_blank">Austra@Frauenraum Bern</a></p>
<p>Und gleich noch ein spannender Konzertabend im Frauenraum: <a href="http://www.austramusic.com/" target="_blank">Austra</a>, eine kanadische Band, deren Sängerin eine Opernausbildung hat, statten nach 2011 dem Frauenraum wieder einen Besuch ab. Die Musik: Eine Mischung aus klassisch angehauchtem Gesang und einer ganz eigenen Definition von New Wave. Als Support an ihrer Seite: <a href="http://www.nosnetrom.net/" target="_blank">Heidi Mortenson</a>, eine Ein-Frau-Show aus Dänemark, sowie die Zürcher DJ Scarlett. Ab 21:00 Uhr. Kein Vorverkauf!</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/04/28/lesben/ausgang/4354/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/28/lesben/ausgang/4354/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Does it get better?</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/26/lesben/news/does-it-get-better/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/26/lesben/news/does-it-get-better/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 19:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susuluzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ANDERSRUMportrait]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[it get's better]]></category>
		<category><![CDATA[Love doesn‘t have labels]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[straight but not narrow]]></category>
		<category><![CDATA[the L project]]></category>
		<category><![CDATA[ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[wipeout homophobia on Facebook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4343</guid>
		<description><![CDATA[Gibt es aktuell so viele Gruppierungen, die Homophie bekämpfen, weil es so viele Homophobe gibt? Oder gibt es so viele Homophobe, weil es all diese Gruppierungen gibt? Und: wird es irgendwann besser?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4344" title="stillhuman" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/stillhuman-192x300.jpg" alt="" width="470" height="734" /></p>
<p><strong>Derzeit spriessen Contra-Homophobiebewegungen wie Pilze aus dem Boden. Es vergeht für mich kaum ein Tag, an dem ich nicht eine neue Gruppierung entdecke, die sich dem Kampf gegen Homophobie verschrieben hat. Aber Homophobie gibt es nicht erst seit gestern, und sie macht Menschen das Leben auch nicht erst seit gestern schwer. Woher kommt also nun dieser Rutsch, und wird es dadurch wirklich besser?<span id="more-4343"></span></strong></p>
<p><strong>Wenn eine Minderheit zum Thema wird</strong></p>
<p>Wer ein wenig die Nachrichten verfolgt, wird schon festgestellt haben, dass „nicht normative“ Sexualität so stark thematisiert wird, wie lange nicht mehr. Gesetze aus Teilen Russlands, Gesetzesvorschläge für Ungarn, der gambische Präsident, der eher auf Entwicklungshilfe verzichten würde, als Homosexualität anzuerkennen –  die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Homophobie scheint dieser Tage präsenter, als je zuvor. Frau könnte meinen, das öffentliche „Übersehen“/ „Vergessen“ der Regenbogenszene wandle sich in pure Ablehnung. Verglichen mit der kindlichen Entwicklung erleben wir wahrscheinlich gerade die grosse Phase des „Aus Prinzip NEIN!-Sagens“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4345" title="demo" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/demo-300x224.jpg" alt="" width="470" height="351" /></p>
<p><strong>Wie wir zum Thema wurden<br />
</strong></p>
<p>Aus der eher subkulturell geprägten LGBT-Szene wurde in den letzten Jahren immer mehr eine zum Teil stark politisch motivierte Emanzipationsbewegung, die nicht nur bunt und eigensinnig ist. Sie ist stark. Sie fordert Rechte. Sie fordert nicht nur Anerkennung, sondern auch Akzeptanz und Gleichstellung. Radikal formuliert: Sie fordert die Aufhebung einer Schublade. Der grossen Schublade voll von „nicht normativer“ Sexualität. Eine Schublade, die in vielen (nicht nur heterosexuellen) Köpfen fest verschlossen ist. Nun bewirkt aber eine immer stärker werdende Bewegung (mit CSDs zum Beispiel), dass diese Schublade immer weiter aufgeht, auffällig wird und sich in den Fokus rückt.</p>
<p><strong>Woher kommt diese Homophobie&#8230;?</strong></p>
<p>Mein Papa sagt beispielsweise über meine Beziehung, sie sei „biologisch unsinnig“. Und, ganz hart und ehrlich gesagt: Unrecht hat er, in meinen Augen und rein evolutionsbiologisch betrachtet, nicht. Stur gesehen, ohne moderne Biologie etc., wäre die Fortpflanzung in meinem Falle doch wahrlich etwas schwierig. Nun denken ja aber nicht alle naturwissenschaftlich, und deshalb gilt es an dieser Stelle auch auf den Einfluss von Normen hinzuweisen: Normen prägen unser tägliches Leben und setzen sich unter Anderem aus anerzogenen und erlernten moralischen, gesellschaftlichen, kulturellen und allenfalls auch religiösen Werten zusammen. Die erwähnte Schublade wird uns somit von aussen regelrecht aufgedrückt. Dass, völlig unabhängig von der sexuellen Orientierung, Liebe einfach Liebe und Glück schlicht Glück ist, kann aber auch ganz einfach im Dienste des eigenen Wohlbefindens ignoriert werden. Denn so eigenartig das klingt: Homophobie ist eine Phobie. Eine Angst. Die Angst davor, dass das eigene, so wundervoll funktionierende Schubladendenken auf den Kopf gestellt wird, sodass man sich innerlich neu strukturieren, oder möglicherweise gar anerkennen müsste, dass es nicht nur einen Weg gibt. Ich halte Homophobie gar nicht immer für böswillig oder bewusst. Häufig zeigt sie in meinen Augen einfach eine Angst vor Veränderungen. Und was Menschen an wirklich unsinnigen, unmenschlichen Sachen aus Angst tun, muss ich niemandem erzählen. Homophobie ist keine Entscheidung, nicht dagegen ankämpfen zu wollen hingegen schon.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4346" title="loveislove" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/loveislove-300x128.jpg" alt="" width="470" height="201" /></p>
<p><strong>Wird es besser?</strong></p>
<p>Love doesn‘t have labels, straight but not narrow, the L project, wipeout homophobia on Facebook, ANDERSRUMportrait, it gets better. Das ist nur ein Bruchteil von Bewegungen, die sich mit dem Kampf gegen die Angst vor „nicht normativer“ Sexualität beschäftigen. Jedes Einzelne dieser Konzepte ist grossartig, gut durchdacht und eine schöne Idee. Doch wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass es diese Bewegungen sind, die dazu beitragen, dass Homophobie abnimmt. Sie sind vielmehr eine Reaktion auf die Reaktion einer Aktion. Sie deuten mit dem Finger darauf, dass es diese Angst gibt. Sie legen vielleicht den Finger in die Wunde, und schaffen ein Bewusstsein für dieses Problem. Doch ein Kind, das Angst hat, beruhigt sich mit Sicherheit nicht dadurch, dass man ihm erzählt, dass da ein Monster unter seinem Bett wohnt, und im Detail beschreibt, wie es aussieht. Ein Kind beruhigt sich dadurch, dass man sich zusammen mit ihm vor das Bett setzt, und darunter schaut. Dass man ihm Schritt für Schritt zeigt, dass es da kein Monster gibt. Und ihm, wenn es trotzdem noch verängstigt ist, erklärt, dass es ganz weiches Fell hat und einem gar nichts Böses will.</p>
<p>Was ich sagen will: All diese Aktionen und Bewegungen helfen denen, die sich mit dem Thema beschäftigen, nicht den Mut zu verlieren. Aber das blosse „liken“ einer Facebookseite wird Anfeindungen, unmenschliche Gesetze und den Hass gegen uns nicht stoppen. Ich glaube auch nicht, dass die Zeit allein es besser macht. Aber ich bin mir sicher, dass der natürliche Umgang mit Sexualität auf Dauer Besserung bringt. Indem wir aufzeigen, dass wir natürlich sind. Dass es eigentlich kein „Wir“ und „Ihr“ gibt. Dass es nicht „unsere Liebe“ und „eure Liebe“ ist. Denn (Liebes-)Glück ist biologisch nicht unsinnig.</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/04/26/lesben/news/does-it-get-better/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/26/lesben/news/does-it-get-better/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5+1 Outingreaktions-Typologien</title>
		<link>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/21/lesben/sexuality/51-outingreaktions-typologien/</link>
		<comments>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/21/lesben/sexuality/51-outingreaktions-typologien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susuluzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[5+1]]></category>
		<category><![CDATA[Coming-Out]]></category>
		<category><![CDATA[outing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesbianchic.ch/?p=4329</guid>
		<description><![CDATA[Wohl viele von uns kennen das: Der Gang zu den Eltern, der brefreiende Satz: "Mama, Papa, ich bin lesbisch". Was sind die Reaktionen? Und was lösen diese in uns aus? Susuluzie hat 5+1 stereotypische Reaktionen zusammengetragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4330" title="out" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/out.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p><strong>Früher oder später enthüllt(e) jede von uns ihren Eltern, dass sie sich in eine Frau verliebt hat. Und fast immer entstehen dabei Outing-Situationen, die einiges an Diskussionsstoff bieten. Manchmal sind sie amüsant und manchmal zeigen sie uns umso mehr, dass noch nicht die ganze Welt bereit für uns ist. Mutmasslich ist es nicht nur mit den Eltern so, sondern das Ganze lässt sich auch auf Freunde oder den Rest der Familie projizieren. In letzter Zeit habe ich mich also mal nach den Outingstorys in meinem Umfeld umgehört und komme mit einem Augenzwinkern zu folgenden 5+1 diskutierwürdigen Stereotypen:<span id="more-4329"></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„<strong>Mama, Papa, ich liebe Frauen&#8230;“</strong><strong></strong><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>1. Die Verdränger</strong></p>
<p>Die Reaktion: „Das ist nur eine Phase&#8230;“</p>
<p>Was sie eigentlich damit sagen wollen: „Aber Kind, das war doch gestern noch nicht so! Ich begreife das jetzt noch nicht ganz. Ich bin in einer anderen Generation aufgewachsen, was bedeutet das für dich? Du wirst es dir damit viel, viel schwerer machen im Leben! Du bist vielleicht grade verzweifelt, weil du keinen Kerl findest, aber das wird schon wieder. Wir verstehen das einfach nicht.“</p>
<p>Weitere Aussagen: „Aber du bist doch so hübsch, du könntest doch jeden Kerl kriegen!“, „Bist du dir sicher&#8230;?“, „Das geht aber doch gar nicht&#8230;?“</p>
<p>Fazit: Irgendwann nerven die Kuppeleiversuche mit dem Nachbarssohn. Klärungsbedarf. Jahrelang.</p>
<p><strong>2.  </strong><strong>Die Entspannten </strong></p>
<p>Die Reaktion: „Was du nicht sagst&#8230;“</p>
<p>Was sie eigentlich sagen wollen: „Glaubst Du wirklich, es wäre uns nicht aufgefallen, dass du nicht vergleichbar mit anderen bist? Du warst schon immer irgendwie ein bisschen „anders“, und daher überrascht uns das jetzt wenig. Die Kleidchenabneigung, die Regenbogenflaggen oder die zu nett lächelnden Mädels waren ja schon irgendwie ein Hinweis. Schliesslich sind wir deine Eltern und kennen dich, und das nicht erst seit gestern.“</p>
<p>Weitere Aussagen: „Das haben wir ja schon immer irgendwie gewusst&#8230;“, „War nicht zu übersehen&#8230;“, „Schön, dass du uns das endlich offiziell mitteilst&#8230;“</p>
<p>Fazit: Toleranz- und Zuneigungsschock und die Erkenntnis „Verdammt, ich bin doch nicht mysteriös!“. Wie einfach die Welt sein kann.</p>
<p><strong>3.  </strong><strong>Die Verzweifelten</strong></p>
<p>Die Reaktion: „Was haben wir falsch gemacht?“</p>
<p>Was sie eigentlich sagen wollen: „Oh mein Gott, aber das ist doch nicht vererblich oder? Haben wir dir nicht genügend rosafarbene Kleidchen oder Puppen gekauft? Haben wir dich nicht genug geliebt? War Papa zu streng zu dir? Oder zu nett? Haben wir dich in der Pubertät nicht oft genug total heteronormative Dailysoaps schauen lassen? Sind wir keine guten Vorbilder gewesen?“</p>
<p>Weitere Aussagen: „Verachtest Du uns so sehr?“, „Hat das mit dieser einen Freundin da von früher zu tun?“</p>
<p>Fazit: Irgendwann haben sie alle Bücher, die das Thema „Homosexualität ist KEINE Krankheit“ behandeln, gelesen und dann wird’s vielleicht&#8230;?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4331" title="yay gay" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/yay-gay-300x207.jpg" alt="" width="470" height="324" /></p>
<p><strong>4.  </strong><strong>Die Stolzen</strong></p>
<p>Die Reaktion: „YAY, endlich ein homosexuelles Kind!“</p>
<p>Was sie eigentlich sagen wollen: „Eeeeeendlich haben wir einen Grund von CSD zu CSD zu reisen, unser Wohnzimmer in Regenbogenfarben zu tapezieren, und den ganzen Tag die Village People und Lady Gaga zu hören! Unser super toleranter Genpool hat Früchte getragen, und wir haben die Welt noch viel bunter gemacht! Oooooh wir LIEBEN dich so sehr!“</p>
<p>Weitere Aussagen: „Die da ist doch auch lesbisch!“, „Diese Demo gegen Homophobie letzthin war ganz toll!“, „Komm Schatz, lass uns doch auch homosexuell werden“</p>
<p>Fazit: Zuerst Hurra, dann Befremden. Die Eltern wissen besser Bescheid, als man selbst. Scary!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-4332" title="parents-reaction" src="http://www.lesbianchic.ch/wp-content/uploads/2012/04/parents-reaction-300x192.jpg" alt="" width="470" height="301" /></p>
<p><strong>5.  </strong><strong>Die Verstosser</strong></p>
<p>Die Reaktion: „Dann bist Du nicht unser Kind.“</p>
<p>Was sie eigentlich sagen wollen: „Du stellst alles in Frage, was uns etwas bedeutet: Unser Weltbild, unsere Ansichten und unsere Werte. Und uns als Eltern. Was sollen wir nur unseren Freunden sagen?“</p>
<p>Weitere Aussagen: „&#8230;“, „Das ist nicht normal“</p>
<p>Fazit: Es gibt sie, und es ist ätzend. Meistens, werden aus Verstossern Verdränger, aber leider nicht immer.</p>
<p><strong>+1 Die Natürlichen</strong></p>
<p>Die Reaktion: „Wir wollen, dass Du glücklich bist.“</p>
<p>Was sie eigentlich sagen wollen: „Oh. Da haben wir keine Ahnung von. Überrascht uns grade ziemlich, auch wenn wir es vielleicht geahnt haben. Du bist unsere Tochter, wir lieben dich, wie du bist. Es gibt nichts, was daran etwas ändern könnte. Sprich mit uns darüber, was das für dich bedeutet. Hab Geduld mit uns, wir kennen uns damit überhaupt nicht aus.“</p>
<p>Weitere Aussagen: „Wie ist das denn mit Enkelkindern?“, „Bist du glücklich mit ihr?“</p>
<p>Fazit: Eigentlich hofft wohl jede von uns auf diese Reaktion.</p>
<div class='wpfblike' ><fb:like href='http://www.lesbianchic.ch/2012/04/21/lesben/sexuality/51-outingreaktions-typologien/' layout='default' show_faces='true' width='400' action='like' colorscheme='light' send='false' /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesbianchic.ch/2012/04/21/lesben/sexuality/51-outingreaktions-typologien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

